Tierisch nette Nachbarn

Eine Chat-Geschichte in einfacher Sprache

Tierisch nette Nachbarn
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Tierisch nette Nachbarn

Im Rahmen des Projektes „Zeit zu Lesen“ des Spiel- und Lerndesigns beschäftigte ich mich im Sommersemester 2020 mit Alphabetisierung und Grundbildung. Das Thema ist unglaublich spannend und wie ich gemerkt habe noch viel zu wenig aus gestalterischer Sicht betrachtet worden.

In Deutschland sind aktuell rund 6,2 Millionen Erwachsene sogenannte funktionale Analphabeten. Das bedeutet, sie können gar nicht oder nicht gut lesen und sind dadurch in ihrem Alltag eingeschränkt.

Das Thema ist bei Betroffenen oft mit Scham verbunden. Lesen nicht zu können, das ist in unserer Gesellschaft kaum vorstellbar. Gerade auch weil das Thema so sensibel ist, hat mich das Arbeiten mit der Zielgruppe besonders interessiert.

Mir ist aufgefallen, dass Lesebücher für Erwachsene viel nüchterner gestaltet werden als solche für Kinder. Die Angst ist, dass die Erwachsenen sich nicht ernst genommen fühlen von einem illustrierten Buch. Für mich jedoch stellte sich die Frage, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt ein illustriertes Buch zum Lesen lernen speziell für Erwachsene zu gestalten. Das Format als Chat-Verlauf bot sich als vielerlei Hinsicht an: Chat Nachrichten sind in kurzen Sätzen verfasst und durch die Sprechblasen gut gegliedert. Für ungeübte Leser ist das von großem Vorteil. Der Text lässt sich außerdem gut abwechselnd vorlesen, was in Alphabetisierungskursen als Lernmethode verwendet wird.

„Tierisch nette Nachbarn“ ist eine humorvolle Geschichte über Nachbarschaft. Ich bemühe mich darum, das Leseheft an einen Verlag heranzutragen. Bis dahin können KursleiterInnen gerne die digitale Version mit ihren Lernenden testen.

Die digitale Version der Geschichte kann hier als PDF heruntergeladen werden:

Wer sich für das Thema Alphabetisierung interessiert, hier sind einige hilfreiche Links:

Dieses Projekt entstand im Rahmen des Komplexen Gestaltens im Spiel- und Lerndesign zum Thema „Zeit zu Lesen!“ im Sommersemester 2020 an der Burg Giebichenstein unter der Betreuung von Prof. Karin Schmidt-Ruhland und Martin Hensel.

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